Kirche und Konfession in Überlingen in der Frühen Neuzeit: Das Kollegiatstift St. Nikolaus

8. Oktober, 19:00 Uhr - Pfarrsaal des katholischen Pfarrzentrums, Münsterplatz 5, Überlingen

Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl – telefonische Anmeldung vom 28.09. – 07.10. unter 07551/99 - 1671 ist Voraussetzung für den Eintritt! Eine begrenzte Anzahl von Doppelstühlen (immer nur 2 Stühle) lässt es zu, dass Paare/Verwandte/Freunde zusammensitzen können. Dies muss bei der Anmeldung jedoch explizit mitgeteilt werden. Die Hygieneschutzmaßnahmen und Abstandsregelungen müssen weiterhin eingehalten werden. Der Mundschutz darf während des Vortrages abgenommen werden. Bei Anzeichen von Erkältungssymptomen bitten wir Sie, zu Hause zu bleiben und den Sitzplatz beim Stadtarchiv telefonisch wieder frei zu melden.

Foto Hochaltar Münster St. Nikolaus: Claudia Vogel

Eine konfessionell geprägte Religiosität war für die Menschen in der Frühen Neuzeit eine prägende Kraft ersten Ranges. Vermittelt wurde sie in der katholischen Reichsstadt Überlingen – neben den damals ansässigen Orden wie den Franziskanern oder den Kapuzinern – vor allem über den städtischen Klerus der Pfarrei St. Nikolaus, die 1609 zu einem Kollegiatstift transformiert wurde. Das war ein historischer Sonderfall, da die Mehrzahl der Stiftskirchen im Alten Reich bereits im Mittelalter gegründet worden waren. Die spezifische Ausformung einer frühneuzeitlichen Stiftsgründung und ihre Bedeutung für die Kirche und die religiöse Kultur Überlingens sind zentrale Themen des Vortrags.

Eintritt frei

Dr. Wilfried Enderle ist Historiker und Fachreferent für Geschichte an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Er promovierte in frühneuzeitlicher Geschichte über »Konfessionsbildung und Ratsregiment in der katholischen Reichsstadt Überlingen (1500 – 1618) im Kontext der Reformationsgeschichte der oberschwäbischen Reichsstädte«.